Haydns Ausstrahlung

Samstag, 9. Juni 2018, 19.30 Uhr
Stadtkirche Zofingen

» Tickets reservieren

9. Juni 2018

Vorverkauf 15. Mai - 8. Juni in der Goldschmiede Thoma, Vordere Hauptgasse 82, Zofingen, 062 751 16 88, oder online-Reservation unter obigem Link
Abendkasse ab 19:00 Uhr
Preise: Fr. 35.00 / 25.00 / Kinder Fr. 10.00 Ermässigung

Werke

Johann Nepomuk Hummel, Ouvertüre op. 101
Joseph Haydn, Sinfonie Nr. 1 D-Dur
Muzio Clementi, Minuetto Pastorale
Louise Farrenc, Symphonie Nr. 3 g-Moll

Joseph Haydn Muzio Clementi Johann Nepomuk Hummel Louise Farrenc

Joseph Haydn wurde 1732 in Rohrau (Niederösterreich) geboren und starb 1809 in Wien. Mit 6 Jahren gaben ihn seine Eltern zu Verwandten nach Hainburg. Mit 8 Jahren wurde er in Wien Chorknabe. Dort erhielt er Gesangs-, Klavier- und Violinunterricht und begann zu komponieren. 1749 kam der Stimmbruch und er wurde als Chorknabe entlassen. Danach arbeitete er als freier Musiker. 1757 erhielt er eine Anstellung bei Graf Karl von Morzin. Von 1761 bis 1790 war er Vizekapellmeister und Kapellmeister bei Familie Esterházy und lebte mit ihr in Eisenstadt, im Winterpalast in Wien und im 1780 neu gebauten Schloss in Esterháza in Ungarn. Mit Mozart spielte er Quartett. Zusammen besuchten sie die Freimaurerloge «Zur wahren Eintracht». Nach dem Tod von Fürst Nikolaus 1790 entliess sein unmusikalischer Nachfolger die ganze Hofmusik. Haydn bereiste danach England, wo er bedeutende Werke schuf und berühmt wurde.

Muzio Clementi wurde 1752 in Rom geboren und starb 1832 in Evesham (England). Mit 9 Jahren erhielt er eine Anstellung als Organist und verfasste mit 12 Jahren die ersten grossen Kompositionen. Mit 14 Jahren ging er nach England zur Ausbildung. Ab 1774 dirigierte er am King's Theatre in London. 1780/1781 unternahm er die erste, 1802 bis 1810 die zweite Konzertreise durch Europa. 1803 traf er in Wien Haydn. Clementi hatte grossen Einfluss auf die Komponisten seiner Zeit, die Klavierwerke schrieben, insbesondere auf Beethoven.

Johann Nepomuk Hummel wurde 1778 in Pressburg (Bratislava) geboren und starb 1837 in Weimar. Als Kind wohnte er bei Mozart, der ihn auch unterrichtete. 1788 bis 1793 unternahm er mit seinem Vater die erste Konzertreise durch Europa. Haydn empfahl ihn 1804 dem Fürsten Esterházy als Hofkapellmeister. Hummel hatte eine enge Verbindung zu Beeethoven, den er auch finanziell unterstützte. Er war einer der ersten Komponisten, die durch ihr Werk reich wurden. Sein Vermögen setzte er im Geheimen auch als Wohltäter ein und unterstützte im grossen Stil arme Familien. Sein Werk markiert den Übergang von der klassischen zur romantischen Ära.

Louise Farrenc wurde 1804 in Paris geboren und starb ebenfals dort 1875. Sie war eine erfolgreiche Komponistin, Pianistin und Musikwissenschafterin. Sie war Klavierprofessorin am Conservatoire de Paris und erhielt 1861 und 1869 den Prix Chartier der französischen Akademie der Künste. Ihr Stil ist klassisch-romantisch; der Einfluss von Haydn ist hörbar. Die Uraufführung ihrer 3. Symphonie 1849 wurde zu ihrem grössten Erfolg als Komponistin.

nach oben

Markus J. Frey, Leitung

Markus J. FreyMarkus J. Frey ist in der Region Basel aufgewachsen. Er studierte Pädagogik in Dornach und arbeitete als Klassen- und Musiklehrer an verschiedenen Schulen in der Region Basel, Zürich und Schaffhausen. Parallel dazu studierte er Gesang bei Heidi Wölnerhanssen in Basel (Lehr- und Konzertdiplom SMPV). Bedeutende Impulse erhielt er von Denette Whitter (Deutsche Opern- und Konzertakademie, Nürnberg) und von Rainer Altorfer (ehem. Studienleiter Oper Basel). Er besuchte Meisterkurse bei Kammersängerin Inga Nielsen, Margreet Honig und Frieder Lang. Eine rege Konzerttätigkeit und Operntournee führte ihn durch die Schweiz und ins angrenzende Ausland. Bei Prof. Hans-Michael Beuerle, Dr. Beat Raaflaub und Josef Zaugg bildete er sich in Chor- und Orchesterleitung aus. Markus J. Frey leitet den Kirchenchor St. Mauritius Berikon, den Zofinger Stadtchor und das Orchester Zofingen. Markus J. Frey ist Geschäftsstellenleiter des Schweizerischen Kirchengesangsbundes (SKGB) und beim RKV (Ref. Kirchenmusikverband Schweiz). Zudem ist er Mitglied des Aargauer Kuratoriums, Synodaler der Ref. Landeskirche des Kantons Aargau und macht Beratungen für Chöre und Orchester.

https://www.frey-musik.ch/