Joseph Haydn
Die Jahreszeiten

Samstag, 9. Juni 2018, 19.30 Uhr
Sonntag, 10. Juni 2018, 17.00 Uhr
Stadtkirche Zofingen

Aurea Marston, Sopran
Daniel C. Bentz, Tenor
Lisandro Abadie, Bass
Zofinger Stadtchor
Markus J. Frey, Leitung

Aurea Marston, Sopran

Aurea MarstonNach dem Gesangsstudium in Basel wurde Aurea Marston für eine Spielzeit als Mezzosopran ans Theater Basel verpflichtet, wo sie unter Armin Jordan in Prokofjews "L'amour des trois oranges" debutierte. Später folgten Gastspiele in Gounods "Faust" und Bergs "Lulu" am selben Haus. Ein Festengagement führte sie für drei Spielzeiten ans Theater Koblenz, wo sie u.a. als Donna Elvira in Mozarts "Don Giovanni",  Charlotte in Massenets "Werther" und Niklaus in Offenbachs "Les Contes d'Hoffmann" zu erleben war.

Seit ihrem Fachwechsel zum Sopran tritt Aurea Marston als freischaffende Opern-, Konzert-und Liedinterpretin in ganz Europa auf. Als Ellen Orford in Benjamin Brittens "Peter Grimes" gab sie ihr erfolgreiches Opern-Debut im neuen Fach und kehrte 2015 und 2016 als Erste Dame in "Die Zauberflöte" ans Theater Koblenz zurück, ebenso 2017 als Jungfer Marianne Leitmetzerin in Strauss' "Der Rosenkavalier". Im Juli 2017 konnte sie bei den Open-Air Aufführungen auf der Festung Ehrenbreitstein einen grossen Erfolg als Micaëla in Bizets "Carmen" feiern. In der Spielzeit 2017/18 ist Aurea Marston als Leonore in Beethovens "Fidelio" am Landestheater Neustrelitz engagiert.

Ihr Konzert-Repertoire umfasst Werke von Mendelssohns "Paulus" über Händels "Messias" oder Mozarts "Requiem" bis zu Bruckners "Te Deum" sowie unzählige Lieder der Klassik, Romantik und Moderne. Mit der Pianistin Cornelia Lenzin bringt sie regelmässig unkonventionelle Liedprogramme zur Aufführung.

Die Zusammenarbeit mit Künstlern wie Armin Jordan, Gabriel Feltz, Enrico Delamboye, Calixto Bieito, Moshe Leiser, Patrice Caurier und Philip Stölzl bereichern und inspirieren die Sängerin.

Aurea Marston besuchte regelmässig Meisterkurse bei Hartmut Höll, ausserdem bei Christa Ludwig und Alexandrina Milcheva. Sie ist Stipendiatin des Richard Wagner-Verbandes.

https://aureamarston.com/

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Daniel C. Bentz, Tenor

Daniel C. BentzDaniel Bentz, in Pfäffikon Zürich geboren, absolvierte das Lehr- und Konzertdiplom mit Auszeichnung bei Prof. Jane Thorner an der Zürcher Hochschule der Künste. 2011 schloss er das schweizerische Opernstudio ebenfalls mit Auszeichnung ab. Seine ersten Bühnenerfahrungen sammelte er schon mit 17 Jahren als Tony in der West Side Story. Seitdem ist der vielseitige Tenor mit einem besonders breiten Repertoire von Monteverdi bis zu Musik der heutigen Zeit auf der Bühne zu erleben. Seit einigen Jahren ist Daniel Bentz am Operettentheater Salzburg engagiert mit welchem er an bedeutenden Häusern in Deutschland, Luxemburg, Österreich und in der Schweiz gesungen hat. Weitere Engagements führten ihn an die Junge Oper der Staatsoper Stuttgart und an die Stadttheater Bern und Biel/Solothurn. Mit den Wiener Produktionen von der Zauberflöte und La Traviata war er in Tokyo, Kyoto und in 40 weiteren japanischen Städten auf Tournee. Daniel Bentz tritt regelmässig an Schweizer Operettenbühnen in Hauptrollen auf. Er ist Gründungs- und Ensemblemitglied von Operton, Junge Oper Zürich und dem Salonorchester Odeon. Ebenso wie die grossen Produktionen interessiert sich Daniel Bentz für Kunst im Kleintheater. Er ist als singender Schauspieler in Stücken von Maxim Gorki, Terrance McNally bis Pablo Picasso aufgetreten. Für Daniel Bentz ist die Förderung von Liedgut sehr wichtig. Zu diesem Zweck hat er 2008 das Camille Festival Zürich gegründet welches jedes Jahr im Theater Stok stattfindet.

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Lisandro Abadie, Bass

Lisandro AbadieLisandro Abadie wurde in Buenos Aires, Argentinien geboren, wo er bei Sergio Pelacani seinen ersten Gesangsunterricht nahm. Später studierte er an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel bei Evelyn Tubb und der Musikhochschule Luzern (mit Peter Brechbühler). Er wurde mit dem Edwin Fischer Gedenkpreis im Jahr 2006 und dem Finalisten-Preis bei den Händel-Gesangswettbewerb im Jahr 2008 ausgezeichnet. Als Opern- und Konzertsänger ist er in ganz Europa und dem amerikanischen Kontinent tätig. So sang er 2010 die Titelrolle in der Oper Cachafaz des zeitgenössischen französisch-argentinischen Komponisten Oscar Strasnoy in Frankreich. Er arbeitet zusammen mit Ensembles wie Les Arts Florissants, Collegium 1704 dem Orchester des Zeitalters der Aufklärung, Les Talens Lyriques, Le Poème Harmonique, Il Complesso Barocco, La Risonanza und tritt regelmässig mit dem Pianisten und Komponisten Paul Suits auf. 2013 debütierte er an der Opéra de Lausanne in „Le Mage du Maghreb“, in Nino Rotas „Aladin et la lampe merveilleuse“. Er sang Cachafaz   (Paris, Amiens, Vannes), Händels Siroe an den Internationalen Händel-Festspielen in Göttingen mit Laurence Cummings und tourte mit dem Collegium 1704 (Bach) und mit Les Arts Florissants (Monteverdi mit Paul Agnew, und Lambert Airs de cour mit William Christie). Er sang auch in Händels Giulio Cesare in Moutier und Ullmanns Der Kaiser von Atlantis. Im Jahr 2014 sang er in Händels Riccardo Primo, von Benjamin Lazar inszeniert an den Internationalen Händel-Festspielen in Karlsruhe. Später sang er Bachs Matthäuspassion mit dem Concertgebouw Orchestra Amsterdam sowie die Johannespassion mit dem Liverpool Philharmonic Orchestra, dann tourte er mit Monteverdis Siebten Madrigalbuch mit Les Arts Florissants und sang den Argante in Händels Rinaldo am Nationaltheater in Prag.

http://www.lisandroabadie.com/

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Zofinger Stadtchor

Zofinger Stadtchor

Seit 1750 kann die Stadt Zofingen mit der Gründung des Collegium Musicum Zofingen auf eine hochstehende Chortradition zurückblicken. Der heutige Zofinger Stadtchor mit mehr als fünfzig erfahrenen und ambitionierten Mitgliedern entwickelte sich zu einem Konzertchor mit regionaler Beachtung. Sein Repertoire umfasst sowohl weltliche als auch geistliche Werke. Der Laienchor führt regelmässig an verschiedenen Orten neben jährlichen kleineren Anlässen grosse Werke der Chorliteratur auf, die dem hohen Anspruch eines kritischen Publikums genügen sollen. Höhepunkte des gemeinsamen Musizierens der letzten Jahre waren der «Messias» von Georg Friedrich Händel, das «Weihnachtsoratorium» von Johann Sebastian Bach und die in der Region beliebten Neujahrskonzerte mit Opern- und Operettenmelodien. Grossen Erfolg war dem Stadtchor beschieden mit den konzertanten Opernaufführungen von «Cavalleria Rusticana» von Pietro Mascagni. Qualität im Gesang, das Schaffen am Chorklang, ein möglichst hohes künstlerisches Niveau und freudiges gemeinsames Singen prägen das Zusammenarbeiten des Zofinger Stadtchors mit seinem Leiter Markus J. Frey.

https://www.stadtchor.ch/

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Markus J. Frey, Leitung

Markus J. FreyMarkus J. Frey ist in der Region Basel aufgewachsen. Er studierte Pädagogik in Dornach und arbeitete als Klassen- und Musiklehrer an verschiedenen Schulen in der Region Basel, Zürich und Schaffhausen. Parallel dazu studierte er Gesang bei Heidi Wölnerhanssen in Basel (Lehr- und Konzertdiplom SMPV). Bedeutende Impulse erhielt er von Denette Whitter (Deutsche Opern- und Konzertakademie, Nürnberg) und von Rainer Altorfer (ehem. Studienleiter Oper Basel). Er besuchte Meisterkurse bei Kammersängerin Inga Nielsen, Margreet Honig und Frieder Lang. Eine rege Konzerttätigkeit und Operntournee führte ihn durch die Schweiz und ins angrenzende Ausland. Bei Prof. Hans-Michael Beuerle, Dr. Beat Raaflaub und Josef Zaugg bildete er sich in Chor- und Orchesterleitung aus. Markus J. Frey leitet den Kirchenchor St. Mauritius Berikon, den Zofinger Stadtchor und das Orchester Zofingen. Markus J. Frey ist Geschäftsstellenleiter des Schweizerischen Kirchengesangsbundes (SKGB) und beim RKV (Ref. Kirchenmusikverband Schweiz). Zudem ist er Mitglied des Aargauer Kuratoriums, Synodaler der Ref. Landeskirche des Kantons Aargau und macht Beratungen für Chöre und Orchester.

https://www.frey-musik.ch/