Daniela Müller
wurde in Luzern geboren. Sie studierte Violine bei Alexander van
Wijnkoop und erlangte 1999 an der Musikhochschule Basel das
Solistendiplom mit Auszeichnung. Danach studierte sie bei Igor Ozim in
Bern und in der Klasse von Thomas Zehetmair an der Universität für
Musik und darstellende Kunst in Graz. Daniela Müller erhielt einen 1.
Preis am Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb und war Finalistin des
Eurovisionswettbewerbes in Lugano. Sie erhielt mehrere Studienpreise,
u. a. des Migros-Genossenschaftsbundes und der Ernst Göhner-Stiftung,
und wurde 1999 mit dem Europäischen Kulturförderpreis der Patria
Jeunesse ausgezeichnet. Sie besuchte Meisterkurse bei Franco Gulli,
Igor Ozim und Ana Chumachenco. Als Solistin trat sie u. a. mit dem
Basler Sinfonieorchester, den Festival Strings Lucerne, dem Orchestra
della Svizzera Italiana und dem Neuen Zürcher Orchester auf. 2003/2004
nahm sie dank einem Stipendium der Albert Koechlin Stiftung Luzern
Unterricht an der Guildhall School in London und beendete ihre Studien
mit dem "Master's Degree in Music Performance". Nach mehrjähriger
Mitgliedschaft in der "camerata variabile basel" gründete sie im Jahr
2000 zusammen mit Martin Jaggi (Violoncello), Walter Zoller (Klavier)
und Christian Zgraggen (Viola) das Mondrian Ensemble Basel. Mit diesem
Ensemble gewann sie einen 1. Preis am Concours Nicati 2000 (Wettbewerb
für die Interpretation zeitgenössischer Musik vom Schweizerischen
Tonkünstlerverein), gewann den "Concours des Jeunesses Musicales Suisse
2002" sowie einen 3. Preis am Kammermusikwettbewerb des
Migros-Genossenschafts-Bundes 2003. Sie studierte (mit dem Klaviertrio)
bei Gérard Wyss und beim Trio di Trieste an der Scuola Superiore
Internazionale di Musica da Camera in Duino. Wichtige Anregungen bekam
das Mondrian Ensemble auch vom Florestan Trio in London. Das Mondrian
Ensemble wurde 2001 zu den Musikwochen Braunwald und später an die
Festivals in Verbier ("Festival Off"), München ("A-devantgarde"),
Zürich ("Tage für Neue Musik"), Ittingen ("Pfingstkonzerte") und Davos
("young artists in concert") eingeladen. 2003 gab das Mondrian Ensemble
sein Debut in der Tonhalle Zürich, 2005 am Lucerne Festival und 2006
trat es im Wiener Musikverein auf. Im Oktober 2007 wird das Mondrian
Ensemble in der Wigmore Hall in London spielen und mit dem "Ambassador
Award 2007" ausgezeichnet werden.
Nach einigen Aufnahmen bei Espace 2 und DRS2 erschien 2004 bei
"Musikszene Schweiz-Grammont Portrait" die erste CD des Ensembles mit
Werken von Dieter Ammann, Martin Jaggi, Michel Roth, Iannis Xenakis und
Giacinto Scelsi. Neben der intensiven Beschäftigung mit neuer und
neuester Musik (Dieter Ammann, Detlev Müller-Siemens, Rudolf
Kelterborn, Michel Roth, Martin Jaggi u. a. schrieben Werke für das
Mondrian Ensemble) wollen die vier Musiker auch neue Blickwinkel auf
das klassisch-romantische Repertoire finden. Das Mondrian Ensemble
veranstaltet regelmässig Konzerte in Basel und in Luzern.
Daniela Müller ist neben ihrer Arbeit im Mondrian Ensemble
Konzertmeisterin in der basel sinfonietta und Mitglied des Ensemble
Phoenix Basel und des Onyx Ensemble (Nonett-Besetzung).