2014

10. Mai 2014

Programm 10. Mai 2014

Muriel Fankhauser, Sopran
Stephan Rist, Bass
Andreas Cincera, Kontrabass
Zofinger Stadtchor
Orchester Zofingen
Markus J. Frey, Leitung

Werke von W. A. Mozart:
Maurerische Trauermusik für Orchester KV 477
Geistliche Hymnen für Bass, Chor und Orchester KV 345
Ballettmusik zur Oper Idomeneo KV 367
Konzertarie «Un bacio di mano» für Bass und Orchester KV 541
Konzertarie «Per questa bella mano» für Bass, Kontrabass und Orchester KV 612
Exsultate, jubilate für Sopran und Orchester KV 165

Programmheft

Presse

 

Muriel Fankhauser, Sopran

Muriel Fankhauser Muriel Fankhauser ist in Basel geboren. Nach ihrer Matura und Erstausbildung als Lehrerin für Textilarbeit und Werken begann sie berufsbegleitend im Jahr 2000 ihr Gesangsstudium bei Christina Aeschbach in Basel.  2005 schloss sie dieses mit dem SMPV-Lehrdiplom ab. Bereits während ihres Studiums trat sie in der Umgebung von Basel als Solistin auf. In den letzten Jahren ist sie vorwiegend mit  Liederabenden und Kammermusikkonzerten in der Schweiz, in Deutschland, Frankreich und Lettland aufgetreten. Freischaffend singt sie auch in konzertanten Opern, Kirchen- und Orchesterkonzerten im In- und Ausland.

Stephan Rist, Bass

Stephan RistAusbildung zum Primarlehrer in Luzern. Anschliessend Schulmusikstudium mit Hauptfach Gesang an der Akademie für Schul- und Kirchenmusik Luzern. Im gleichen Institut Studium für Sologesang bei Olga Regez und Barbara Locher. Stephan Rist nimmt immer wieder als Solist an zahlreichen kirchenmusikalischen Aufführungen im In- und Ausland teil. Berufsbegleitend absolvierte er die Ausbildung zum Musiktherapeuten mit Abschluss Ende 2003.

Andreas Cincera, Kontrabass

Andreas CinceraAndreas Cincera studierte Kontrabass in Zürich, Italien, Kanada und Grossbritannien. Nach langjähriger Orchesterpraxis am Opernhaus und an der Tonhalle tritt er heute als stilistisch vielseitiger Solist, Improvisator und Kammermusiker auf (u.a. mit dem Collegium Novum und im Rahmen von Kleintheaterproduktionen) und spielt Violone in Barock- und Wienerstimmung. Er unterrichtet am Conservatorio della Svizzera Italiana und am Konservatorium Klassik & Jazz und der Musikhochschule Zürich auf allen Ausbildungsstufen und ist in musikpädagogischer Beratung, Weiterbildung und Forschung aktiv.

Zofinger Stadtchor

Zofinger Stadtchor

Die Wurzeln reichen weit ins 18. Jahrhundert zurück. Im Jahre 1750 wurde das Collegium Musicum Zofingen gegründet. Aus diesen Anfängen entstanden sowohl die Vorgängervereine unseres Chores als auch der Orchesterverein.

Der Zofinger Stadtchor ging 1998 aus dem Männergesangverein und dem Gesangverein hervor. Die beiden Chöre konnten auf eine langjährige Tradition in der Pflege des Chorgesangs zurückblicken. Seit Jahren traten sie unter gemeinsamer Leitung als gemischter Chor auf. Das Repertoire besteht sowohl aus weltlichen wie auch aus geistlichen Werken. Der Zofinger Stadtchor versteht sich als Laienchor mit dem Anspruch, auch grössere Werke im Konzert aufzuführen. Qualität im Gesang stehen dabei an gleich wichtiger Stelle wie die Freude am Singen. In regelmässigen grösseren Konzerten sowie jährlichen kleineren Anlässen tritt der Chor mit wechselndem Programm an die Öffentlichkeit.

Internet: www.stadtchor.ch

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15. November 2014
16. November 2014

 

Händelfest

Händelfest

Maria C. Schmid, Sopran
Laura W. Binggeli, Alt
Daniel C. Bentz, Tenor
Stephan Rist, Bass

Gemischter Chor Rudolfstetten-Friedlisberg
Orchester Zofingen
Markus J. Frey, Leitung

Georg Friedrich Händel:
Feuerwerksmusik HWV 351 (Ouvertüre)
Ode an die heilige Cäcilie HWV 76
Dettinger Te Deum HWV 28

Händels Weg nach London

Händel und Georg I. auf der Themse

Nach den sensationellen Erfolgen in Venedig erhielt Händel 1709 den Ruf an den Hof des Kurfürsten Georg Ludwig von Hannover. Er verfügte zudem über Einladungen nach Innsbruck und nach London. 1710 nahm er die Stelle als Kapellmeister in Hannover an und erhielt die Erlaubnis, ab und zu auch längere Zeiten vom Hof abwesend zu sein. Davon machte er schon bald Gebrauch und verweilte die meiste Zeit in London, wo er ab Oktober 1712 Wohnsitz nahm. Der Kurfürst seinerseits wurde im Oktober 1714 als Georg I. zum König von Grossbritannien und Irland gekrönt. Händel stand nun in seinen Diensten in London und war mit seiner Familie verbunden. Er unterrichtete seine Töchter. Georg I. starb 1727 auf einer Reise in die Heimat Hannover. Sein Sohn trat als Georg II. die Nachfolge auf dem Thron an.

Feuerwerksmusik

Am 20. Oktober 1740 starb Kaiser Karl VI. im Alter von 55 Jahren, nachdem er zehn Tage zuvor vermutlich Knollenblätterpilze gegessen hatte. Mit seinem Tod erlosch das Haus Habsburg im Mannesstamm. Es entbrannte der acht Jahre dauernde österreichische Erbfolgekrieg. Am 18. Oktober 1748 endete das Kräftemessen mit dem Frieden von Aachen. Am 27. April 1749 veranstaltete König Georg II. in London eine riesige Friedensfeier. Händel komponierte die Musik zum Feuerwerk. Am Festtag war das Wetter schlecht, und das Feuerwerk wurde zum Fiasko. Händels Feuerwerksmusik, aufgeführt mit 40 Trompeten, 20 Hörnern, 16 Oboen, 16 Fagotten, 8 Paar Kesselpauken und 12 Trommeln, war jedoch ein Erfolg und rettete die Feier.

Ode an die heilige Cäcilie

Heilige CäcilieHändel komponierte die Ode an die heilige Cäcilie im September 1739. Sie wurde am 22. November zusammen mit dem Alexanderfest im Lincoln’s Inn Fields Theatre in London uraufgeführt. Der Titel bezieht sich auf die Heilige Cäcilie, eine Märtyrerin, die im 3. Jahrhundert nach Christus gelebt haben soll. Sie ist die Schutzheilige der Musik. Ihr Namenstag wurde im 17. und 18. Jahrhundert als ein "Feiertag der Musik" mit Konzerten und Gottesdiensten jeweils am 22. November und mit eigens dafür komponierten Werken gefeiert.

Dettinger Te Deum

Georg II. in Dettingen

Im österreichischen Erbfolgekrieg kam es am 27. Juni 1743 zur Schlacht bei Dettingen. Britische, österreichische und hannoversche Truppen besiegten die Franzosen. König Georg II. führte das Kommando über die Verbündeten, konnte aber am größten Teil der Schlacht nicht teilnehmen, da sein Pferd durchging und er nicht rechtzeitig zurückkam. Es war das letzte Mal, dass ein englischer König seine Truppen selbst in die Schlacht führte. Für die Siegesfeier vom 27. November 1743 in London schrieb Händel das Te Deum.

Gemischter Chor Rudolfstetten-Friedlisberg

Der Gemischte Chor Rudolfstetten-Friedlisberg

Der Gemischte Chor Rudolfstetten-Friedlisberg steht unter der Leitung von Markus J. Frey. Er pflegt ein breites Repertoire von geistlicher und weltlicher Musik bis zu Volksmelodien und arbeitet regelmässig mit anderen Formationen zusammen.

http://www.gchorrf.ch

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